Das Label "Made in Germany" steht für hohe Sicherheitsstandards und Qualität

Das Label “Made in Germany” wurde Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt, um die Bevölkerung Großbritanniens vor minderwertiger Importware aus Deutschland zu schützen. Allerdings verfehlte das Siegel seinen ursprünglichen Zweck und gilt noch heute als Qualitätssiegel.

Die Deutschen in der Welt

Siemens beliefert mit zwei Werken – einem in Deutschland und einem in China – jeweils die halbe Welt. Viele ihrer Kunden wollen aber ausdrücklich nur Maschinen aus dem deutschen Werk. Obwohl es sich um exakt die gleichen Produkte handelt, überzeugt das Label “Made in Germany” einfach mehr. Genau so ist “The Power of German Engineering” nicht umsonst ein häufig zitierter Slogan in den USA. In den amerikanischen Werbespots des Automobilherstellers Volkswagen werden die Ingenieure sogar absichtlich mit deutschen Akzenten dargestellt. Ist Ihnen außerhalb dieses Stereotyps schon einmal aufgefallen, wie viele deutsche Technologien es tatsächlich im Ausland gibt?

Deutschland ist bekanntermaßen ein Industrieland. Unternehmen sind oft hoch spezialisiert und verkaufen ihre Produkte in aller Welt. Deutsche Autos, Maschinen und chemische Erzeugnisse sind dabei die Top 3 der beliebtesten Exporte. 85% aller deutschen Exporte sind auch wirklich handfeste Produkte – der vergleichsweise kleine Rest fällt auf Dienstleistungen, aber auch hier liegen technische Bereiche ganz weit vorn: Forschung und Entwicklung sind der Hauptexport, gefolgt von Handel mit Patenten und Lizenzen.

Bei der großen Beliebtheit, die deutsche Technologien weltweit genießen, ist es dann auch nicht überraschend, dass VW, Daimler, BMW, Siemens und Bosch allesamt in die Top 6 der umsatzstärksten deutschen Unternehmen fallen. Über 90% der 100 größten Gesundheitsdienstleister weltweit arbeiten tatsächlich mit Maschinen von Siemens. Sie sind zum Beispiel Marktführer im diagnostischen Bereich, das heißt bei der Herstellung von Maschinen wie Ultraschall- und Röntgengeräten. Weder Siemens noch Dräger werden Sie in einem Krankenhaus allzu schnell entkommen können, denn sie zählen zu den weltweit größten Anbietern für Medizintechnik. Ähnlich sieht es aus mit Fahrstühlen und Rolltreppen: Haben Sie auf Ihren Reisen schon einmal darauf geachtet, wie häufig diese eine Thyssen Krupp Plakette tragen?